Prinses-Margriet-Tunnel Sneek

Mehr als 1.000 Standorte, 1.600 bar Hochdruckwasser, keine einzige beschädigte Bewehrung.

Die Herausforderung

Wie entfernt man Beton an über tausend Stellen, ohne die Bewehrung zu beschädigen?

Beim Prinses-Margriet-Tunnel in Sneek musste an über 1.000 Stellen Beton entfernt werden, ohne die darunter liegende Bewehrung zu beschädigen. Bei einem Projekt dieser Größenordnung ist konventioneller Abbruch keine Option: Die Präzision, die erforderlich ist, um Bewehrungsstahl intakt zu lassen und gleichzeitig große Mengen Beton abzutragen, erfordert einen grundlegend anderen Ansatz. Zudem galten strenge Umweltauflagen: keine Einleitung von Prozesswasser, keine Staubbelastung und keine Erschütterungsschäden an der umliegenden Tunnelkonstruktion.

Der Ablauf

Zwei Aqua Cutter-Roboter und eine Wasseraufbereitungsanlage vor Ort

ADS setzte zwei Aqua Cutter-Roboter gleichzeitig ein, angetrieben von zwei Hammelmann-HD-Einheiten mit 1.600 bar. Diese Kombination ermöglicht eine bewehrungsschonende Betonabtragung: Das Hochdruckwasser bricht den Beton auf, ohne den Stahl zu beschädigen – auch in großem Maßstab und über tausende Quadratmeter hinweg.

Um die Umweltauflagen zu erfüllen, war die unternehmenseigene EcoClear-Wasseraufbereitungsanlage durchgehend im Einsatz. Das Prozesswasser wurde vor Ort gereinigt, gefiltert und recycelt, sodass kein verunreinigtes Wasser abgeleitet wurde. Alle Messwerte wurden dem Auftraggeber regelmäßig digital übermittelt, um während des gesamten Projekts volle Transparenz über die Umweltleistung zu gewährleisten.

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Die Lösung

Mehr als 1.000 Standorte bearbeitet, ohne Einleitung, Staub oder Erschütterungsschäden

Das Projekt wurde Ende letzten Jahres ohne Beschädigung der Bewehrung, ohne Einleitung von Prozesswasser, ohne Staubbelastung und ohne Erschütterungsschäden an der umliegenden Konstruktion abgeschlossen. ADS ist in den Benelux-Ländern der einzige Anbieter, der Projekte dieser Größenordnung vollständig eigenständig abwickelt – mit eigenen Robotern, eigenen HD-Einheiten und einer eigenen Wasseraufbereitungsanlage vor Ort.

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Max van 't Geloof

Projektleiter

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